Ena – Ena, Miden – Miden

Wir sind heute auf Samothraki angekommen. Trotz der Schönheit von Valti haben wir uns aus taktischen Erwägungen (Wochenendgriechen machen auf dem Campingplatz die Nacht zum Tag, die WM beginnt und der Fahrplan der einzig verbliebenen Samothraki-Fähre ist, nun ja, etwas „löchrig“) entschlossen, am Donnerstag aufzubrechen. Nach einer entspannten Fahrt (wir haben auf 213 km gegenüber der Prognose des Navis 25 Minuten herausgeholt…) landeten wir auf dem Camping Municipal Alexandroupolis. Der liegt zwar direkt an der Hauptstraße, aber eben auch direkt am Strand und ist zumindest für kurze Aufenthalte wirklich gut geeignet. Wie uns auch der Grieche nebenan versicherte, der auf Deutsch (mit polnischem Akzent!) erklärte, er sei seit etlichen Jahren da und würde jetzt von Mai bis August bleiben…

Saos II

Saos II

Heute morgen ging es dann zum Fährbüro, zum Supermarkt und dann um 12:00 Uhr auf die Fähre. Kurz überlegten wir nach der Ankunft, uns mit unserem Auto doch auf dem Campingplatz hier niederzulassen, aber da es dort keine Rezeption, keinen Strom und auch kein Wasser(!) gab, sind wir dann doch wieder zu Maria Arabias gefahren – genau die richtige Entscheidung. Wir freuen uns über einen überaus herzlichen Empfang (sind ja schon das dritte Mal hier), Mathis freut sich über Hüpfbetten und einen kleinen Hund namens Frieda.

Fast rechtzeitig sind wir dann zum Eröffnungsspiel bei Stelio in der Taverne angekommen, der zwar schlief, aber natürlich saßen da die üblichen Verdächtigen, die irgendwie immer da sind, wenn wir uns auf Samothraki blicken lassen: Stefan aus Osnabrück und Armin aus Wien. Alles ganz wunderbar, wenn nur die WM mitspielen würde. 1:1 und 0:0 sind nicht die Ergebnisse, auf die wir gewartet haben.

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Date: Friday, 11. June 2010 23:01
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1 Comment

  1. 1

    Hi ihr drei!

    Gibt es eigentlich Komeni (“Khomeini”?) noch?
    Seine (na, eigentlich die seiner Frau) gefüllte Ziege (mit öligem Reis, lecker!) war umwerfend… und nicht weniger legendär seine Rechnungen.

    Der Mann müsste doch inzwischen so an die 85 Jahre alt sein.

    Und Jorgos? Tell-me? Die Lokoumades-Oma in “Kami”?
    Berichtet mal…

    Schön das es euch bei Dimitri gefallen hat.
    Schön auch, daß der Platz noch besteht und familiär weiter geführt wird. Das läßt für die nächsten 20 Jahre auf Bestand hoffen.

    Neidvolle Grüße an euch, und Grüße auch an Stelios (das aber inzwischen wohl leider eher unbekannterweise)

    Becke.

    PS:
    Hach die Pools.
    Hach der Raki, das Essen, die Luft, die Düfte, Loukumades in Kami. Der Honig.

    PPS:
    Nicht den Honig vergessen! 😉

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